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Kirchen- und Kammermusik

WKKe.V

Wilhelmsfelder Kirchen- und Kammermusik e.V.

Seit seiner Gründung Mitte 2013 hat unser Verein für die Förderung mehrerer Konzerte und die Anschaffung eines neuen Flügels, dessen Hauptstandort der Gemeindesaal der Evangelischen Kirche ist, große Unterstützung und erfreulichen Zuspruch von Bürgern aus Wilhelmsfeld und benachbarten Gemeinden erfahren. Hierfür möchten wir unseren Mitgliedern und Freunden auch an dieser Stelle nochmals herzlich danken. 

 


Symphoniekonzert
Das Heidelberger Ärzteorchester wird auch in diesem Jahr mit dem Vorkonzert seines Sommerkonzerts das Programm unseres Fördervereins bereichern. Das Konzert findet am Sonntag, 24. Juni, um 18.00 Uhr in der Evangelischen Kirche in Wilhelmsfeld, José Rizal-Straße 17, statt. Unter der Leitung seines bewährten Dirigenten, Professor Dr.med. Dr.h.c. Michael Steinhausen, wird das Orchester zwei große sinfonische Werke der Romantik aufführen. Die Solovioline in dem berühmten Violinkonzert von Pjotr Iljitsch Tschaikowky wird stud.med. Lorenzo Costa spielen, dessen Bruder Leonardo bereits 2015 als Solocellist das Wilhelmfelder Publikum begeisterte.
Pjotr Iljitsch Tschaikowsky (1840-1893): Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 35
Allegro moderato – Canzonetta, Andante – Finale: Allegro vivacissimo
***
Johannes Brahms (1833-1897): Sinfonie Nr.1 c-moll op. 68
Un poco sostenuto, Allegro – Andante sostenuto – Un poco Allegretto e grazioso – Adagio, Allegro ma non troppo, ma con brio

 

Der Eintrit ist frei. Am Ausgang wird eine Spende zugunsten des Fördervereins für Wilhelmsfelder Kirchen- und Kammermusik e.V. erbeten.

 


Rückblick auf die Pfingstmusik 2018
(PBa) Die Pfingstmusik 2018 wurde ebenso wie in allen Jahren zuvor am Pfingstsamstag vom Lupot Streichquartett eröffnet. Das Quartett setzte seinen Zyklus aller Beethoven-Streichquartette fort und markierte gleich zu Beginn der dreitägigen Veranstaltung mit „Melodien von großer Schönheit und Leidenschaft“ – so Rainer Köhl in der RNZ – von selten gehörten Werken einen Höhepunkt. Das galt besonders für das großartige Rasumowsky Quartett F-Dur op. 59/1. Im Mittepunkt des Gottesdienstes am Pfingstsonntag, der in diesem Jahr zusammen mit dem Gemeindefest zum 150. Jubiläum der evangelischen Kirche in Wilhelmsfeld gefeiert wurde, stand eine eindrucksvolle Predigt von Pfarrer Michael Kreitzscheck zur Aktualität der christlichen Botschaft. Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst vom evangelischen Kirchenchor unter der Leitung von Jun Won Lee mit Teilen aus der Deutschen Messe von Franz Schubert und vom Wilhelmsfelder Singkreis mit seiner langjährigen Dirigentin Ria Günther mit Gospels, von denen „Little David, play on the harp“ spontanen Beifall erhielt. Bei dem anschließenden Empfang des Kirchengemeinderates sang der von Thomas Wind dirigierte MGV Sängerbund, der in diesem Jahr ebenso wie die Kirchengemeinde auf eine reiche 150jährige Geschichte zurückblickt, zwei geistliche Lieder. Den Abschluss bildete am Pfingstmontag ein Kantaten-Gottesdienst, in dem zwei Pfingstkantaten des wenig bekannten Barockkomponisten Gottfried Heinrich Stölzel (1690-1749) aufgeführt wurden. Sie sind erst vor einigen Jahren von dem inzwischen verstorbenen Musiker und Musikforscher Ludger Rémy wiederbelebt wurden. Als ausgesprochene Pfingstkantaten waren sie für unser Fest hervorragend geeignet. Das galt in diesem Jahr besonders für eine dieser beiden Kantaten, in der das Bibelwort „Siehe da, eine Hütte Gottes bei den Menschen“ (Offenbarung 21,3) vertont ist, das schon seit der Gründung der evangelischen Kirche in Wilhelmsfeld jeden Besucher über dem Torbogen des Eingangs begrüßt. Die Noten für diese Kantaten sind nicht im Handel verfügbar. Sie wurden uns von der Stiftung Kloster Michaelstein geliehen, deren Musik-Bibliothek dieses Erbe von Luger Rémy verwaltet. Der Evangelischen Stiftung Pflege Schönau verdanken wir eine spezielle Förderung des Kantaten-Gottesdienstes. Gesanglich wurde die Aufführung von den schon länger als Wilhelmsfelder Ensemble aufeinander eingestimmten Bettina Böttinger (Sopran), Caroline Bauer (Mezzosopran) und Jun Won Lee (Tenor) getragen, die kurzfristig ganz hervorragend durch den Bassisten Peter Maruhn vom Chor des Mannheimer Nationaltheaters ergänzt wurden. Die Instrumentalbegleitung lag in den Händen des Mannheimer Solisten Kammerensembles, ergänzt durch jeweils zwei Hörner und Flöten sowie So Young Kyoung an der Orgel. Allen diesen Musikern ist es trotz mancher Widrigkeiten bei der Vorbereitung gelungen, unsere 6. Pfingstmusik ebenso heiter wie festlich ausklingen zu lassen. Ich möchte ihnen auch an dieser Stelle nochmals für ihren großen Einsatz und für ihre überzeugende musikalische Wiedergabe danken.



Protokoll der Mitgliederversammlung 6. April 2018 (Auszug)
Nach der Begrüßung, der Annahme der Tagesordnung und der Genehmigung des Protokolls der MGV 10. März 2017 berichtete der Vorsitzende über die Aktivitäten des zurückliegenden Jahres: neben der traditionellen, dreitägigen 5. Wilhelmsfelder Pfingstmusik wurden 6 Konzerte veranstaltet, darunter ein Benefizkonzerte für die Flüchtlingshilfe Wilhelmsfeld unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Oeldorf.
Die erste Vorsitzende des Vereins „Wilhelmsfelder Flüchtlingshilfe e.V.“, Malou Rexforth-Höhn, erläuterte ausführlich die Verwendung der Spendengelder und der Mitgliedsbeiträge. Vor allem finanziert der Verein die Ausbildung und Fortbildung der Geflüchteten; es werden Bücher angeschafft, auch einmal ein Schulranzen; es wurden zwei gebrauchte PC besorgt - unter Selbstbeteiligung der Empfänger. Auch bei Dolmetscher- und Rechtsanwaltskosten beteiligt sich der Verein. Leider sei es auch nötig, Bus- und Straßenbahnkarten vorzustrecken, da die Behörden nicht bzw. nicht rechtzeitig bezahlten. Malou Rexforth-Höhn dankte dem WKK für die große Spende, die das Benefizkonzert mit Prof. Dr. Verres und Dr. Jochen Sattler erbracht hat.
In seinem Bericht erwähnte der Vorsitzende des WKK, dass der Verein neben seinen musikalischen Aktivitäten im vergangenen Jahr auch an zeitraubenden, letztlich aber erfreulich erfolgreichen Anstrengungen beteiligt war, um eine eigenständige Aufenthaltsgenehmigung für einen örtlichen Kirchenmusiker zu erwirken. Die MGV des WKK hat überdies beschlossen, private Spenden zu bündeln, die zur Ergänzung eines Deutschlandstipendiums des Bundesministeriums für Bildung und Forschung für eine Studentin der Horchschule für Kirchenmusik erforderlich waren. Das Stipendium konnte inzwischen erteilt werden. Wir danken allen privaten Spendern für ihr großes Engagement.
Die Kassenwartin des WKK stellte in Ihrem Bericht fest, dass die finanzielle Lage des Vereins auch in diesem Jahr die Erfüllung aller selbst gestellten Aufgaben ermöglichte. Im Jahr 2018 sollte dies bei sorgfältiger Planung erneut erreicht werden. Die Kassenprüferinnen bescheinigten eine tadellose Kassenführung.
Nach kurzer Aussprache wurden auf Antrag von Dr. Jochen Schwarz alle Mitglieder des Vorstands bei Enthaltung der jeweils Betroffenen einstimmig entlastet. Sie stellten sich zur Wiederwahl. Auch die Wahl hatte bei allen Vorstandsmitgliedern bei Enthaltung der jeweils Betroffenen ein einstimmiges Ergebnis: 1. Vorsitzender: Prof. Dr. Peter Bannasch; 2. Vorsitzender: Hans-Ulrich Tzschaschel; Schriftführer: Dr. Sebastian Sachse; Kassenwartin: Christel Lenz. Die bisherigen Kassenprüferinnen Cornelia Sachse und Ursula Hähnlein wurden ohne Gegenstimme wiedergewählt.
Mit dem Dank an alle Mitglieder, speziell auch die übrigen Mitglieder des Vorstands, wurde die Versammlung vom Vorsitzenden geschlossen. Ein ganz besonderer Dank geht zum Schluss an unsere ungezählten treuen Hörer und die große Zahl von unermüdlichen Helfern, ohne die wir unsere Veranstaltungen im letzten Jahr nicht hätten durchführen können (in alphabetischer Reihenfolge): Michael Böttinger, Annegret Fiedler, Anke Flicker, Christian Girnus, Isolde Kuntermann, Martin Christian Narrog, Helmut Neuhoff, Ernst Reibold, Walter Rothe und Hans-Joachim Schumann. Wir bitten um Nachsicht, falls wir eine namentliche Nennung vergessen haben.

Mitgliederwerbung

Die an uns herangetragenen Wünsche zur Förderung musikalischer Aktivitäten in Wilhelmsfeld übersteigen z.Zt. leider unsere finanziellen Möglichkeiten. So würden wir zusätzlich zu den bereits geplanten Konzerten z.B. gerne erneut einen gottesdienstbegleitenden Gospelchor in der evangelischen Gemeinde fördern. Wir würden es daher sehr begrüßen, wenn sich unserem gemeinnützigen Förderverein, der derzeit knapp 50 Mitglieder hat, neue Mitglieder anschließen würden, damit wir das Musikleben in Wilhelmsfeld in verschiedenen Bereichen nachhaltig beleben können. Wer uns lieber mit einer Spende unterstützen will, sei auf unser Spendenkonto bei der Volksbank Kurpfalz H+G Bank eG verwiesen (IBAN: DE92672901000064037501). Kontaktmöglichkeit für Beitritte bei allen Vorstandsmitgliedern (siehe oben).