A- A A+
Drucken

Kirchen- und Kammermusik

WKKe.V

Wilhelmsfelder Kirchen- und Kammermusik e.V.

Seit seiner Gründung Mitte 2013 hat unser Verein für die Förderung mehrerer Konzerte und die Anschaffung eines neuen Flügels, dessen Hauptstandort der Gemeindesaal der Evangelischen Kirche ist, große Unterstützung und erfreulichen Zuspruch von Bürgern aus Wilhelmsfeld und benachbarten Gemeinden erfahren. Hierfür möchten wir unseren Mitgliedern und Freunden auch an dieser Stelle nochmals herzlich danken. 


 

Bericht des Vorsitzenden 2015/2016
Dank großartiger Musiker, großzügiger Förderer und eines hochmotivierten großen Hörerkreises können wir erneut auf ein sehr erfolgreiches Jahr zurückblicken. Die meisten der von uns geförderten Veranstaltungen sind in der Rhein-Neckar-Zeitung (RNZ) nicht nur angemessen gewürdigt, sondern überwiegend sogar in höchsten Tönen gelobt worden. Anfang dieses Jahres habe ich darauf in einem kurzen Rückblick im Wilhelmsfelder Amtsblatt schon hingewiesen. Es erübrigt sich also, diese Auftritte hier noch einmal in allen Einzelnen zu betrachten. Einige Höhepunkte will ich aber doch kurz ansprechen. Ich beginne mit der ungemein beeindruckenden Aufführung des Streichquintetts in C-Dur von Franz Schubert durch das Lupot-Streichquartett mit Florian Barak als Gast am 2. Cello. Die Darbietung dieses sehr komplexen Werkes bei der Eröffnung der 3. Wilhelmsfelder Pfingstmusik wurde in der RNZ von Rainer Köhl als eine Sternstunde der Kammermusik gefeiert. Zu einem außerordentlichen Erlebnis wurde dieser Abend durch einen anschließenden, von Rainer Köhl moderierten Gedankenaustausch zwischen Musikern und Hörern, in dem uns dieses Werk näher gebracht wurde. Wer etwas weniger komplexe, dennoch aber musikalisch gewichtige klassische Kammermusik vorzieht, der kam in dem Konzert des Wendling-Flöten-Quartetts (mit eingestreuten Lesungen humorvoller Briefe von Wolfgang Amadeus Mozart) am Pfingstmontag voll auf seine Kosten. Das Heidelberger Ärzteorchester bot – wie bereits in allen Jahren zuvor - ein sehr gut bewältigtes, anspruchsvolles Programm, in dem u.a. zwei junge Cellisten mit einem Cello-Doppelkonzert von Antonio Vivaldi begeisterten. In der Gedenkveranstaltung für Dr. Walter Teltschik erhielten Irmtrud Menz und Haruko Kumagai mit Liedern nach Gedichten von Eichendorff und Dr. Helnut Haselbcck mit Lesungen von Eichendorff-Texten großen Beifall.
Die musikalische Gestaltung der Wilhelmsfelder Gottesdienste wird von der RNZ in der Regel nicht kommentiert. Daher möchte ich - neben dem Gottesdienst am Pfingstsonntag mit wohlklingenden Beiträgen des Wilhelmsfelder Singkreises unter der Leitung von Ria Günther - vor allem noch einmal an die beiden herausragenden Kantaten-Gottesdienste erinnern, in denen Norbert Gubelius unter Mitwirkung von ausgezeichneten Gesangs- und Instrumentalsolisten den evangelischen Kirchen- und den Posaunenchor zu großen musikalischen Leistungen führte. Die Solisten waren: Bettina Böttinger, Caroline Bauer, das Wendling Quartett mit Monika Rieger, Stephan Siebig, Susanne Phieler, Peter Gaidarow, Stephanie Phieler-Gaidarow und Elina Feiertag. Die nachhaltige Wirkung dieser Kantaten-Gottesdienste ist aber kaum denkbar ohne die tiefgründigen und sprachlich ausgefeilten Predigten und liturgischen Beiträge von Pfarrer Kreitzscheck, die meist sinnreich mit der Musik verbunden sind. Dass der Löwenanteil unserer Fördermittel im vergangenen Jahr in diese beiden Kantaten-Gottesdienste geflossen ist, wurde aus meiner Sicht durch den Erfolg mehr als gerechtfertigt. Schließlich ist auf ein weiteres, von der RNZ nicht behandeltes Konzert hinzuweisen, das einen Höhepunkt in unserem Jahresprogramm bildete: den Liederabend „An den Mond“, in dem Bettina Böttinger mit ihrem ausdruckstarkem Sopran und Ria Günther mit ebenso virtuoser wie einfühlsamer Begleitung am Flügel gegen Ende des Jahres einen letzten Glanzpunkt gesetzt haben.
Außer den Musikern gilt mein Dank allen Mitglieder, speziell auch den Mitglieder des Vorstands, und allen Förderern, die die Verwirklichung des reichhaltigen Jahresprogramms 2015 ermöglicht haben. Was unsere finanzielle Ausstattung angeht, so sei an dieser Stelle Frau Dr. Karin Teltschik für ihre ungewöhnlich großzügige Unterstützung nochmals gedankt. Nicht minder wertvoll ist aber die tatkräftige Unterstützung vieler Musikfreunde bei der organisatorischen Vorbereitung und der Durchführung der Konzerte. Von den Mitgliedern seien hier besonders Annegret Fiedler für die Programm- und Plakatgestaltung sowie Walter Rothe und Ernst Reibold für Flügeltransporte genannt. Nicht hoch genug einzuschätzen ist, dass auch eine ganze Reihe von Nichtmitgliedern, wie Christian Girnus, Martin Narrog, Helmut Neuhoff, Michael Gärtner oder Dirk Rexer immer wieder bereitwillig für Programmgestaltung, Plakatierungen und/oder Flügeltransporte zur Verfügung standen. Ihnen sei am Schluss speziell.gedankt Ich hoffe ich habe niemanden vergessen.


Peter Bannasch